Wie ist es passiert?

Wenn Sie es nicht wissen: Versuchen Sie herauszubekommen, wie es passiert ist. Sie sollten eventuell Kinder oder andere Mitbewohner befragen, auch nach mitgebrachten Computern von Bekannten und Freunden.
Überprüfen Sie, ob Sie ein WLAN, also eine kabellose Verbindung zum Internet haben, und ob dieses gesichert ist. Manchmal gibt es beide Anschlussmöglichkeiten (mit Kabel und kabellos) zugleich. Über ein ungesichertes WLAN könnte auch ein Fremder eine Verbindung zum Internet über Ihren Anschluss hergestellt haben, ohne daß Sie das gemerkt haben.

Das Richtige tun

Tun Sie das Richtige. In den meisten Fällen empfiehlt es sich wegen der Gefahr eines gerichtlichen einstweiligen Verfügungsverfahrens eine Unterlassungserklärung innerhalb der Frist bei der Gegenseite einzureichen.

Nicht die beigefügte Erklärung unterschreiben

Aber: Verwenden Sie besser nicht die dem erhaltenen Schreiben in der Regel beigefügte Unterlassungserklärung ohne anwaltlichen Rat einzuholen. Eine Unterlassungserklärung bindet Sie oft für 30 Jahre und kann hohe Folgekosten auslösen. Eine Unterschrift hier könnte u.U. als Schuldeingeständnis gewertet werden.

Korrekt formulierte Unterlassungserklärung abgeben

Wichtig ist: In den meisten Fällen sollten Sie eine (korrekt formulierte) Unterlassungserklärung abgeben. Falls Sie das nicht tun, besteht die Gefahr, daß die gegnerischen Anwälte bei Vorliegen der Voraussetzungen eine einstweilige Verfügung beim zuständigen Gericht beantragen (s.o). Wie man eine korrekte Unterlassungserkärung abgibt, erklärt Ihnen Ihr Anwalt / Ihre Anwältin bzw. erledigt das gleich für Sie.

Nicht auf gutgemeinte Ratschläge vertrauen

Manchmal finden sich gut gemeinte Ratschläge von Freunden oder Bekannten. Vertrauen Sie hierauf nicht, wenn Sie nicht absolut sicher sind, daß derjenige, der den gutgemeinten Rat gibt, weiß wovon er spricht. Es kann Sie teuer zu stehen kommen. Leider gibt es Fälle, in denen Betroffene erst zu spät merken, daß der Rat eines Anwalts oder einer Anwältin besser gewesen wäre.

Recht auf anwaltliche Beratung wahrnehmen

Das Beste ist, Sie lassen sich von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin beraten, welche Möglichkeiten in Ihrem Fall bestehen. Meistens empfiehlt es sich eine korrekt formulierte sogenannte modifizierte Unterlassungserklärung abuzgegeben. Weiterhin kann Ihr Anwalt bzw. Ihre Anwältin mit Ihnen besprechen, ob überhaupt Zahlungen erfolgen sollten und den Schriftverkehr mit den gegnerischen Anwälten führen.

Selbstverständlich berate ich Sie gerne.
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